berichte

 

Berichte aus dem Freundeskreis


 

 

 

 


2022/10
Impressionen vom 28. Oktober auf dem Spielplatz!


Bei schönstem Wetter und vor den Ferien, trafen sich 12 Kinder auf dem Spielplatz am ASG und hatten dabei viel Spaß. Sie legten ein herbstliches Mandala und zum Abschluss gabs noch ein Spiel und einen Lutscher. Dazwischen wurden die Spielgeräte bespielt. Ein sonniger und bunter Nachmittag, der zur Kontaktpflege und zum gemeinsamen Tun diente!


Kinderbetreuung in Kooperation mit der Schulsozialarbeit der JHS
Annemarie Adam und Rebecca Dorsch






2022/09
Zirkuswoche auf der Jugendfarm Neckarsulm zu 30 Jahre Freundeskreis Asyl Neckarsulm
Bericht von Ute Plückthun am 05.09.2022 in der Heilbronner Stimme
mit freundlicher Unterstützung und Erlaubnis des onlineportals www.stimme.de




2022/09
Romantischer Musikabend im Zirkuszelt auf der Jugendfarm Neckarsulm

zu 30 Jahre Freundeskreis Asyl Neckarsulm

 

Zu einem musikalischen Abend im Zirkuszelt hatte der Freundeskreis Asyl Neckarsulm eingeladen. Er fand anlässlich des 30jährigen Jubiläums am 01.09.2022 um 19.00 Uhr auf der Jugendfarm statt. Musik verbindet Menschen über Sprach- und Landesgrenzen sowie Altersgrenzen hinaus. Dies zeigte der Abend mit den unterschiedlichsten Künstlern und dem anwesenden Publikum sehr gut. Gemeinsam singen für den Frieden und das bunte Miteinander in der Gesellschaft, war das Motto des musikalischen Abends im Zirkuszelt.

 

Ein ungewöhnlicher Ort für ein Konzert, die Künstler sitzen und musizieren mitten in der Manege. Daneben hängt das Trapez, die Bodenmatten lehnen an der Seite, die Kugel wartet auf ihren Auftritt. Phillip Lumpp meint, es ist für ihn eine Premiere, denn in einem Zirkuszelt hat er noch nie gespielt. Auch Kantor Raphael Layher spielt mitten in der Manege an seinen E-Pianos. Bei den  Klängen von L. v. Beethovens Grande Sonate Pathétique, c-moll Opus 13 und abwechselnden Liedern zum Mitsingen wie „Salam aleikum“, „We shall overcome“, wird das Publikum aktiv in den ersten Teil des Abends mitgenommen. Und die ukrainischen, syrischen, irakischen BesucherInnen singen gemeinsam mit den NeckarsulmernInnen kräftig mit. Frau Mariya Leminskaya übernimmt am Akkordeon und entführt das Publikum mit den Werken von Piazzolla „Libertango“ P. Desmond „Take five“ S. Abrey „Tiko-tiko“ und Filmmusik aus Fluch der Karibik, in den hereinbrechenden Abend. Die Musik verzaubert und die Virtuosität der beiden Künstler wird vor der Pause mit kräftigem Applaus, Blumen und einem Neckarsulmer Wein belohnt. Nach der Pause auf der Wiese vor dem Zelt, nimmt Phillip Lumpp, Sänger und Songwriter aus der Region die Zuhörer mit in sein Musikerleben zwischen Berlin und Neuenstadt. Die Zuhörer hängen gebannt an seinen Lippen, wenn er vom Musizieren auf der Königstrasse in Stuttgart erzählt, von seinem früheren Leben bei Bosch in Abstatt und wie er mit seinem Produzenten in Berlin Lieder schreibt. Mit handgemachten Songs und Covers wie „Wenn sie tanzt“ von Max Giesinger, „Spätsommer“ , „Niemals wieder mehr“ und „Kniffelblock“, nimmt er die Zuhörer in die kurzweilige 2. Hälfte des Abends mit. Der Höhepunkt ist sein neues Lied „Es ist Okay“. Die Stimme und die Texte berühren und gehen unter die Haut, viel zu schnell neigt sich der Abend dem Ende zu. „Über den Wolken“ von Reinhard Mey beendet den schönen Abend, das Publikum spendet kräftigen Applaus. Foto: Philipp Lumpp an seiner Gitarre


Pfarrer Stauffert trägt noch zwei Lieder auf der Mundharmonika vor und nach dem Lied „Der Mond ist aufgegangen“ endet ein kurzweiliger und musikalisch bunter Abend im Zirkuszelt. Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr! Frieden beginnt im Kleinen, vor Ort und in dem Mikrokosmos, den wir beeinflussen können. Und manchmal auch in der Manege im Zirkuszelt. Vielen Dank an die KünstlerIn des Abends, Frau Leminskaya, Herr Raphael Layher und Phillip Lumpp für ihren Beitrag dazu.

 

Annemarie Adam, Freundeskreis Asyl Neckarsulm




2022/08
Scheuerbergwanderung zum 30-jährigen Jubiläum

 

Trotz Urlaubszeit und Hitze über 30 Grad fand sich eine kleine Wandergruppe am Marktplatz zur dreisündigen Wanderung um den Scheuerberg ein. Besonderer Reiz für Javar Mohammadi und Daniel Anselm von der Caritas Heilbronn – sie waren noch nie auf dem Scheuerberg. Die Wanderführerin Hedi Hangebrock fand viele schattige Wege unterwegs. Mit einem heimatlichen Quiz über Neckarsulm und dem Scheuerberg und auch der Via Sancti Martini, war die Tour sehr kurzweilig. Nach der ersten Etappe haben alle die Rast am Schweinshag mit Wassermelone und Frisbee begrüßt, auch haben sich Sara und Media über den Spielplatz gefreut. Gut gelaunt ging es weiter zum 306 m hohen Hausberg von Neckarsulm. Da der ausgewiesene Neckar-Wanderweg zum Scheuerberg verfallen und unsicher ist, kamen die Wanderer mit einem Umweg durch den Wald zum Ziel. Nach steilem Aufstieg wurde die Gruppe mit tollen Aussichten ins Neckartal bis zum Katzenbuckel im Odenwald und ins Hohenloher Land belohnt. Zurück ging es abwärts über die Weinberge. Alle waren von der Tour begeistert und begrüßten den Abschluss im Besen.

Hedi Hangebrock (Freundeskreis Asyl)













2022/07
Familientag auf der Jugendfarm Neckarsulm zu 30 Jahre Freundeskreis Asyl Neckarsulm

Bericht von Ute Plückthun in der Heilbronner Stimme
mit freundlicher Unterstützung und Erlaubnis des onlineportals www.stimme.de



2022/06
30 Jahre Freundeskreis Asyl Neckarsulm
Bericht von Christel Plener im Neckarsulm Journal Nr. 23 vom 10. Juni 2022



2022/05
Radelrutsch-Kindertheater "Die Bremer Stadtmusikanten"
Auftakt der Aktionen zum 30-jährigen Jubiläum des Freundeskreises Asyl Neckarsulm
Artikel im Neckarsulm Journal Nr. 21 vom 25. Mai 2022
Von Marianne Franz



2022/04
"Bald ist Ostern"
Artikel im Neckarsulm Journal Nr. 15 vom 14. April 2022
Von Peter Klotz


2022/01
"Einblicke in die Asylarbeit 2021 und freudige Ausblicke auf das Jubiläumsjahr 2022"
Artikel im Neckarsulm Journal Nr. 4 vom 27. Januar 2022
Von Annemarie Adam



2021/12
"Nikolaus trotzt der Pandemie"
Bericht in der Heilbronner Stimme am 06.12.2021
Von Stefanie Pfäffle



2021/10

Sonniger und schöner Herbstnachmittag auf dem Spielplatz


Am 25.10. traf sich die Kinderbetreuung auf dem Spielplatz am ASG. Frau Dorsch von der Schulsozialarbeit brachte die 12 Asylkids mit, um gemeinsam die kommenden Herbstferien einzuläuten. Dabei entstand ein schönes Herbstmandala, ein weiches Blätterbett wurde gebaut und ausprobiert und die Spielgeräte bei herrlich sonnigem Wetter bespielt. Die Kinder bekamen  noch die Einladung für die Hausaufgabenbetreuung ab den Herbstferien ausgeteilt. Schöne Herbstferien wurde allen mit einem süßen Schokolädchen gewünscht  und versüßte den  Nachhauseweg.
Als Nächstes steht am 3.12. die Nikolaustüten Packaktion im Paulus an.  Die Studierenden der katholischen Fachschule Sankt Martin übernehmen auch dieses Jahr den Füllinhalt der Tüten mit den gesammelten Gaben durch die SMV. Vielen Dank dafür.

Annemarie Adam, Kinderbetreuung



2021/09
Mitgliederversammlung am 30.09.2021
Protokoll



2021/09
Bericht vom Themennachmittag Iran und von der Friedenswoche 2021
von Annemarie Adam im Neckarsulm Journal Nr. 39


2021/09
Bericht von der Friedenkultwoche 2021
von Peter Klotz im Neckarsulm Journal Nr. 37



2021/09
Friedenkultwoche 2021


2021/04
Bericht in der Heilbronner Stimme vom 21.04.2021




2021/04
Stadt Neckarsulm schenkt Freundeskreis Asyl fünf Laptops für den Deutschunterricht

 (c) snp Stadt Neckarsulm



2021/03
Bunte Frühlingsgrüße vom Freundeskreis Asyl Neckarsulm

 

Am 26.03. wurden die Asylkinder aus Neckarsulm und der Viktorshöhe mit einem kleinen Osternest überrascht

 

Zwischen Fern-, Präsenz- und Onlineunterricht ist im Lockdown keine Begegnung möglich. Dies ist für alle, die Asylkids und die Helfer, sehr bedauerlich.

Hausaufgabenbetreuung, Treffpunkt Asyl und alle anderen Angebote finden schon viel zu lange nicht mehr statt. Die Kinder da aufzusuchen wo sie sich nachmittags aufhalten, auf dem Spielplatz, bot die Gelegenheit einer kurzen aber schönen Begegnung für  beide Seiten. Groß war die Freude über die kleinen Schokohasen und Schokoeier für die rund 70 Kinder aus allen Stadtteilen. Die Kinder im Rötel bekamen ihr buntes Nestchen stellvertretend vom zuständigen Sozialarbeiter überreicht. In Amorbach und Obereisesheim wurden die Kinder auf den jeweiligen Spielplätzen aufgesucht.

 

Die Endgeräte Aktion des Freundeskreises ist gut angelaufen, der Kreis freut sich über weitere Notebooks, IPads oder PCs für die vielen Schülerinnen und Schüler. Ziel dabei ist, Teilhabe und Lernchancen in diesen schwierigen schulischen Situationen zu ermöglichen. Vielen Dank für die wertvolle Unterstützung allen Spendern.

Der Frühling bringt Farbe und Freude in die Natur. Der Freundeskreis tut dies mit einem kleinen bunten Osternest. Es steht für die Hoffnung auf baldige persönliche Begegnung mit direkten und aktiven Hilfsmöglichkeiten.

 

Annemarie Adam, Freundeskreis Asyl Neckarsulm

Foto: privat

 

 

2021/02
Neues aus dem Rötel

 

Dreißig Personen, davon überwiegend Familien, zogen im Dezember in den neuen und bunten Container in der Rötelstraße um. Darüber sind wir sehr froh, ist der bunte Container ein Farbtupfer in der Industrielandschaft im Rötel. Zum Einzug gab es kleine Süßigkeiten für alle und die Nikolaustüten für die 11 Kinder zwischen 0-14 Jahren.

Für das neue Jahr sind Beschäftigungstaschen für die Asylkids der Unterkunft angedacht. Die Taschen werden individuell gepackt und orientieren sich am Alter der Kinder und an der Kinderzahl in der Familie. Angedacht sind kleine Spiele, Stifte, Schere, Malbücher, Bälle, Springseile, ein Soundbuch zum Lernen erster deutscher Wörter. Bis die Kinderbetreuung wieder unbedenklich möglich ist, sollen die Taschen ein bisschen Abwechslung in den Alltag bringen und eine kindgerechte Freizeitbeschäftigung ermöglichen. Danke an den Kiwanis Club Neckarsulm!

Die gepackten Taschen wurden von Sozialarbeiter Herr Özerkaya zum Fasching an die Familien und die Kinder ausgeteilt!

Annemarie Adam, Freundeskreis Asyl

 

 

2021/01
Jahresrückblick 2020


NECKARSULM JOURNAL · 28. JANUAR 2021 · Nr. 4

Freundeskreis Asyl Neckarsulm


Jahresrückblick

Was ist 2020 in der Asylarbeit konkret passiert? Wie konnte Hilfe und Unterstützung unter Pandemie-Bedingungen überhaupt stattfinden?

Helfen auf Distanz, aber eng verbunden in der Sache, so kann das Jahr 2020 in der Asylarbeit gut überschrieben werden.

 

Kleine Akzente zu setzen und ein kleines Stückchen Normalität zu ermöglichen, war nicht immer einfach. Äußerst positiv waren dabei die guten und tragbaren Netzwerke mit verschiedenen Helfern und Unterstützern, die uns tatkräftig zur Seite standen. Danke an dieser Stelle an alle, die geholfen und sich eingebracht haben, damit ein bisschen Licht in diesen schwierigen Zeiten auf-scheinen konnte. Es sind zu nennen: Kiwanis Club, CVJM, Schul-sozialarbeit der JHS, Mediathek und Volkshochschule, Stadtmuseum, Jugendfarm, Sparte Leichtathletik der Sport-Union, Kolpingsfamilie, Fachschule Sankt Martin, Herrn Hornung vom Polizeirevier Neckarsulm, Evangelische Kirchengemeinde Obereisesheim, Bäckerei Härdtner, Familienbüro u.v.m.

 

Sinnvolle Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten aufzuzeigen und Gemeinschaft zu stiften, waren die Leitziele in der Kinderbetreuung. Für die geplanten Vorhaben, wie das Kinoprojekt ab März in Kooperation mit der Schulsozialarbeit der JHS, die Frieden-KultWoche3.0 im September, die Führung im Zweiradmuseum für April, Theaterbesuche in der Ballei und im Theater Heilbronn u.v.m., waren wir gut vorbereitet und startklar. Die großzügige Spende des Kiwanis Clubs ermöglichte den nötigen finanziellen Spielraum, um flexibel und situationsbedingt agieren zu können.Zwei Klassen der JHS konnten Anfang März an dem Kinoprojekt teilnehmen, dann war leider Schluss. Die Asylkids der 1. und 2. Klassen luden ihre Mitschüler ins Kino ein. Gemeinsam sahen sie sich einen Film der Reihe Thea und Kiki im Skala-Kino an. Dazu gab es noch eine Tüte Popcorn, der Spaß war garantiert.

 

Verschoben wurde die Führung im Zweiradmuseum für die Viertklässler, was sehr bedauerlich war. In abgespeckter Form fand die großartige FriedenKultWoche bzw. Tage innerhalb des Ferienprogramms der Stadt Neckarsulm statt. Das Thema 2020 „Frieden ohne Grenzen“ war eine gelungene Veranstaltung, die teilnehmenden Neckarsulmer Kinder und unsere Asylkids hatten viel Spaß bei Spiel, Gemeinschaft und Sport, den Aktionen der drei Tage Anfang September.

 

Vor den Sommerferien fand eine Bücheraktion aus der Spende des Kiwanis Clubs statt. Das Buch von Kirstin Boie „Wir Kinder vom Möwenweg“(in zwei Schwierigkeitsstufen) erfreute die Schulkinder aus Neckarsulm, Amorbach sowie Obereisesheim in den Sommerferien.

 

Über 70 Kinder wurden an Nikolaus mit den schönen Tüten, deren süßer Inhalt wieder von den Studierenden der Fachschule Sankt Martin gesammelt wurde, überrascht. Kleine Spiele und bunte Masken wurden aus der Spende des Kiwanis Clubs beigesteuert. Das Ergebnis dieser gelungenen Kooperation waren leuchtende Kinderaugen und lachende Gesichter, sowohl bei den Asylkids aus der Anschlussunterbringung (AU) als auch aus der Vorläufigen Unterbringung (VU) im Rötel.

 

Dreißig Personen, davon überwiegend Familien, zogen im Dezember in den neuen und bunten Container in der Rötelstraße um. Darüber sind wir sehr froh, ist der bunte Container ein Farbtupfer in der Industrielandschaft im Rötel. Zum Einzug gab es kleine Süßigkeiten für alle und die Nikolaustüten für die 11 Kinder zwischen 0 und 14 Jahren. Für das neue Jahr sind Beschäftigungstaschen für die Asylkids der Unterkunft angedacht.

 

Die Taschen werden individuell gepackt und orientieren sich am Alter der Kinder und an der Kinderzahl in der Familie. Angedacht sind kleine Spiele, Knete, Stifte, Schere, Malbücher, Bälle, Springseile, ein Soundbuch zum Lernen erster deutscher Wörter. Bis die Kinderbetreuung wieder unbedenklich möglich ist, sollen die Taschen ein bisschen Abwechslung in den Alltag bringen und eine kindgerechte Freizeitbeschäftigung ermöglichen.

 

Aktuell sind den Unterstützungsangeboten im Rötel Grenzen gesetzt. Beruhigend und unterstützend ist für uns die gute, verbindliche und zuverlässige Zusammenarbeit mit der Sozialarbeit in der Unterkunft. Sozialarbeiter Herr Özerkaya leistet hier wichtige und wertvolle Arbeit, pflegt vertrauensvoll den Kontakt mit uns, damit wir nach Möglichkeit situationsbedingt und auf Distanz unterstützen können.

 

Auf Eis gelegt sind auch weitere Angebote, wie der Treffpunkt Asyl in der VHS, die Fahrradwerkstatt, Deutschkurse und unsere drei Hausaufgabenbetreuungen. Wenn es die Umstände erlauben, werden wir hier nahtlos wieder einsteigen. Darauf freuen wir uns sehr, wissen wir um die Folgen der aktuellen Situation auf die schulische Situation der Asylkids.

 

Schon seit einem Jahrzehnt dauern die kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien an. Andere Krisenherde kamen im Laufe der Jahre hinzu, die Situation auf Lesbos und Lampedusa, aktuell auch in Bosnien, und die Bilder der Flüchtlingsboote im Mittelmeer sind uns allen bekannt. Die Pandemie hat die Themen Flucht und Integration etwas in den Hintergrund gedrängt. Besonders und gerade jetzt ist eine präsente und begleitende Asylarbeit nötig und sehr wichtig.

 

Möglichkeiten und Formen zu finden, wie Hilfe und Unterstützung stattfinden kann, ist ungemein notwendig. Herzstück unserer Arbeit wird weiterhin die Kinderbetreuung bleiben. Dazu versuchen wir immer wieder kreative Lösungen zu finden und kleine Lichtpunkte zu setzen. Um den vielen Asylkids die Möglichkeit der Teilhabe am Homeschooling-Unterricht zu ermöglichen, suchen wir aktuell gebrauchte Notebooks, Tablets, PCs und iPads. Über mögliche Spenden freuen wir uns sehr und bedanken uns im Voraus im Namen der Neckarsulmer Asylkids.

 

Die großen Module Sprache, Ausbildung, Arbeit, Wohnung und schulisches Gelingen begleiten uns langfristig, können sie unter den aktuellen Bedingungen nur ansatzweise angegangen werden. Viele Einzelschicksale, besonders in der VU im Rötel, erfordern viel Energie und lassen uns manchmal besorgt und ratlos zurück.

 

Gemeinsam mit unserem Netzwerk im Hintergrund wird es immer wieder gelingen, ein bisschen Beistand und Zuspruch zu geben. Das Ziel für 2021 ist gleichzeitig auch Wunsch, wieder ein Stück Normalität leben zu können, die Hilfsangebote nach Möglichkeit wieder aufzunehmen und die Asylarbeit mit Leben und neuen Impulsen zu füllen - Wir packen es an!

 

Annemarie Adam, Freundeskreis Asyl







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